Booq Boa Squeeze

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Ich kann mir einfach nicht helfen: wenn man einen so wunderschönen mobilen Rechner wie die mit den angebissenen Äpfeln verzierten besitzt, dann will man sie einerseits sicher und andererseits auch hübsch verpackt transportieren. Nachdem ich viele verschiedene Taschen seit meinem ersten 17″ MacBook Pro ausprobiert habe, bin ich erst durch Booq wirklich glücklich mit Design, Funktion und Sicherheit von Taschen. Zur Zeit teste ich den Rucksack Boa Squeeze von dem Hersteller mit dem orangen Logo.

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Bisher hatte ich immer Umhängetaschen, das Markenzeichen der digitale Bohème. Nach einer kompletten Enttäuschung mit einer Crumpler-Tasche bin ich mit meinem Booq Boa Slimcase M90 für mein 15″ MBP unendlich zufrieden. Ich besitze zwar auch einen genialen Fotorucksack von Kata mit integriertem Laptop-Fach. Dieser ist aber groß und schwer, eben für den Transport einer kompletten Kameraausrüstung gedacht. Also habe ich nach einem kleinen, leichten und attraktiven Rucksack gesucht, der mein aktuelles MacBook Pro, aber auch eine Kompakt-Kamera, evtl. ein iPad, Kabel, Netzteile und sonstiges Klimbim aufnehmen kann. Und genau da passt der Boa Squeeze wie die Faust aufs Auge.

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Früher warb Booq noch wesentlich martialischer mit dem Ballistic-Nylon, der für viele der im Sortiment befindlichen Taschen die Hülle darstellt. Es ist ein Material, robust und strapazierfähig, das sonst für die Herstellung von kugelsicheren Westen verwendet wird. Ich kann mich noch erinnern, dass Booq das früher viel klarer als Produktmerkmal herausgestellt hat. Meiner Meinung nach zurecht: mein Boa Slimcase sieht immer noch aus wie am ersten Tag. Die Werbung hat sich geändert, das Material bleibt. Die Verarbeitung der Tasche sieht, wie man es von Booq gewohnt ist, perfekt aus. Nirgendwo löst sich auch nur ein Faden, kein Saum ist unsauber genäht, keine Naht schief.

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Als ich die Tasche zum ersten Mal an dem Griff angefasst habe, war ich komplett überrascht. In der Regel sind grade die Handgriffe an Taschen hart und kantig, ein wenig unbequem und meistens zu klein für meine Hände. Nicht beim Boa Squeeze: dick, weich und breit liegt der Handgriff perfekt in meiner Hand. Ein extrem angenehmes Gefühl, weil dieser Bereich auch noch mit neoprenartigem, weichem Stoff überzogen ist. Ein anderer Stoff namens Airmesh wird für die Unterseite der Schultergurte und die Rückenpolsterung verwendet. Atmungsaktiv, weich und enorm gut gepolstert sind diese Bereiche. Das sorgt mit der ergonomischen Form für ein außergewöhnlich bequemes Tragegefühl. Darüber hinaus sind auf den Tragegurten gut erreichbare Einschübe, in die beispielsweise auch ein älterer iPod Nano passt. Aber durch einen elastischen Bereich passt auch ein iPhone wie angegossen hinein.

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Der Materialmix setzt sich im Inneren der vier von außen zugänglichen Taschen nahtlos fort. Eine kleinere, auf dem Hauptfach mit vertikalem Reißverschluss zugängliche Tasche bietet Platz für Kleinigkeiten wie Kopfhörer, Fahrkarten oder ähnliche Sachen, auf die man schnell zugreifen möchte, ohne das Hauptfach zu öffnen. Weich gefüttert finden auch empfindliche Gadgets darin Platz, ohne dass sie zerkratzt werden könnten. Links und rechts findet sich jeweils ein mit zwei robusten YKK-Reißverschlüssen verschlossenes Fach. Aufgesetzt ist jeweils eine frei zugängliche, elastische Tasche, in der beispielsweise Getränkeflaschen oder -dosen verstaut werden können. Innerhalb der Seitentaschen sind verschiedene Fächer, in denen Kleinigkeiten wie Stifte, kleine Notizblöcke oder USB-Sticks verstaut werden können. In den größeren dieser Fächer hätten auch problemlos portable Festplatten Platz. In der linken Tasche findet sich gleich noch ein Aufhänger für einen Schlüsselbund. Die Taschen sind komplett in wasserfestem Ripstop-Innenfutter gearbeitet.

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Der Deckel der Haupttasche beherbergt gleich fünf Fächer, das oberste ist mit einem Reißverschluss verschließbar, dieses Innenfach ist samtartig ausgelegt. Es fühlt sich fast so weich wie Microfaser an. Das unterste der fünf Fächer ist aus einem leicht durchsichtigen, schwarzen und elastischen Material und mit einem Gummizug hält es den Inhalt fest an seinem Platz. Alle anderen Fächer im Hauptfach sind aus dem bereits erwähnten Ripstop. Genau wie die verschließbare Tasche des obersten Deckelfachs ist auch das Kernelement, das Laptopfach, mit dem samtartigen, weichen Überzug gepolstert. Selbst 17″ MacBook Pros finden dort Platz, aber durch den perfekten Schnitt rutscht auch mein 15-Zoller nicht herum. Sogar das 13″ MacBook meiner Freundin lässt sich problemlos transportieren, ohne dass wir Angst hatten, dass es herumgeschleudert wird. Unterhalb des Laptopfachs finden sich zwei unterschiedlich breite, aber gleich hohe Taschen mit einer Klappe, perfekt für Netzteile und Kabel. Darunter noch mal ein tiefes Einschubfach, in das exakt ein iPad hinein passt, selbst mit einem Sleeve.

Zu kaufen gibt es die Booq Boa Squeeze direkt bei Booq oder auch bei Amazon für etwa 85 €.

Fotos

Bewertung

sehr gut
Alles in allem gibt es stolze 27 Fächer. Der boa squeeze bietet trotz seiner flachen Bauform für fast alles was man sich wünscht Platz, aber wenn man nur das Nötigste mitnehmen möchte oder muss ist der Rucksack mit seinen 1,32 kg so klein und kompakt, dass man ihn fast nicht spürt. Dieses schwarze Leichtgewicht spricht mich persönlich auch optisch extrem an. Das Futter ist in hellem blassgrün und beige gehalten. In meiner ersten Testwoche konnte ich eine Schmutzanfälligkeit nicht bemerken. Ich war noch nie mit irgendeiner Tasche so glücklich. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für das Booq Boa Squeeze. Nur wer gerne noch eine Schlaufe für einen Trolley gehabt hätte, der muss verzichten. Der Preis von 99,- € ist meiner Meinung nach sogar extrem günstig für so ein schickes Raumwunder, im Web ist der squeeze teilweise sogar für unter 80 € zu bekommen. Ich kann mich nur ganz herzlich bei Booq für die Bereitstellung des Testexemplars bedanken.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in und verschlagwortet mit von Ryk Thiem. Permanenter Link des Eintrags.

Über Ryk Thiem

2006 bin ich vom PC zum Mac geswitcht. Seitdem bin ich durch und durch Apple Fanboy, für mich ist das kein Schimpfwort, sondern ein Lob. Als Blogger, Podcaster und Webdesigner bin ich mit meinem MBP Unibody, iPad und iPhone immer für alles ausgerüstet. Mein iPod nano oder mein iPod shuffle fristen leider nur noch ein trostloses Dasein, weil ich ohne mein iPhone nirgendwo mehr hingehe.

4 Gedanken zu “Booq Boa Squeeze

  1. Das ist ja grade das geile: er ist winzig klein trotz riesigem Laptop-Fach, kann aber wirklich viel aufnehmen oder sehr flach sein, wenn man nicht so viel mitnehmen möchte. Er ist alles andere als klobig.

  2. Pingback: Apfelkasten » Blog Archive » AK28 – Kaffeeklatsch Promidiner

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