Bei dem Dicota Padbook der Studio Series handelt es sich um eine Booklet-Schutzhülle für das iPad. Im Gegensatz zu vielen anderen Schutzhüllen, bietet das Padbook von Dicota stoffumzogenes Hardcover auf der Vorder- und Rückseite.
Erster Eindruck
Nach dem Auspacken des Padbook, hält man eine sehr robust wirkende Schutzhülle für das iPad in den Händen. Sie ist etwas schwerer als vergleichbare Hüllen, was wahrscheinlich durch das Innenleben der Hardcover kommt. Ein leichter Kunststoffgeruch ist zu vernehmen, welcher sich allerdings innerhalb von ein paar Tagen verflüchtigt. Mit samt des iPads liegt die Hülle gut in der Hand, wenngleich auch sich der Außenstoff ein wenig zu künstlich anfühlt. Hier hätte dem Padbook auf der Rückseite der selbe Stoff wie auf der Vorderseite gut getan. Dies evtl. in einer anderen Farbe, als es auf der Vorderseite der Fall ist.
Wie schon ansatzweise gerade erklärt, besteht die Vorderseite aus “richtigem” Stoff (40% Wolle und 60% Acryl) und die Rückseite aus Nylon. Nylon hat natürlich die angenehme Eigenschaft, wenn das Material mal schmutzig wird, dass man es relativ einfach wieder sauber machen kann. In diesem Fall hätte ich mich aber für die schmutzanfälligere Variante zu Gunsten der Haptik entschieden. Die Verarbeitung der Stoffe ist aber insgesamt tadellos.
Die Passgenauigkeit des Padbook ist sehr gut. Alle Knöpfe und Buchsen sind Problemlos zu erreichen bzw. zu bedienen. Lediglich die Aussparung für den Lautsprecher hätte einen Tick weiter rechts sein können. Eingelegt wird das iPad, indem es in die untere Lasche reingeschoben und dann die obere Lasche übergezogen wird. Dies ist möglich, da die obere Lasche an den Seiten auf einem Gummizug besteht.
Gut mitgedacht haben die Macher, bei der Verstauungsmöglichkeit in der Innenseite. Dort lassen sich z. B. Quittungen und Belege einfach mit transportieren. Was dagegen leider fehlt, ist die Möglichkeit einen Kopfhörer oder ein Datenkabel zu transportieren. Auf Anhieb würde mir jetzt bei einer Hardcover-Hülle auch keine sinnvolle Möglichkeit einfallen, die dieses ermöglicht.
Einsatz
Zu einem der größten Pluspunkte bei dem Padbook zählt die sehr variable Aufstellmöglichkeit. Auf der Rückseite der Hülle sind zwei “Aufsteller” in den Stoff integriert, welche durch Magnete im Grundzustand an der Hülle gehalten werden. Diese beiden “Aufsteller” bieten im Zusammspiel mit dem Mittelstück der Vorderseite vielfältige Aufstellmöglichkeiten z. B. zum Film gucken oder zum Arbeiten. Bei anderen Taschen sind zwei max. drei Möglichkeiten gegeben, die das Aufstellen des iPads zulassen. Beim Dicota Padbook ist dagegen eine stufenlose Einstellmöglichkeit vorhanden.
Die Verschlusslasche ist im übrigen mit derselben Magnettechnik ausgestattet, wie die Aufstelllaschen auf der Rückseite. Diese Art von Verschluss macht das Öffnen und Schließen sehr angenehm, im Gegensatz z. B. zu Druckknöpfen.
Leichte Abzüge muss die Tasche dagegen bei dem Rundumschutz einstecken. Vorder- und Rückseite, sowie die linke Seite bieten vorbildlichen Schutz für das iPad. Die obere und auch rechte Seite dagegen legt das blanke Aluminium des iPads frei. Hier wäre eine etwas cleverere Lösung zu wünschen gewesen, die nur Aussparungen für Tasten und Kopfhörereingang vorsieht. Aber aus gutem Grund schreibe ich nur leichte Abzüge, da die Hülle ansonsten einen wirklich guten Job in Sachen Schutz macht.
Positive Aspekte
- gute Verarbeitung
- gute Schutzwirkung
- sehr variable Aufstellmöglichkeit
- Magnettechnik der Verschlüsse
Negative Aspekte
- nicht kompletter Rundumschutz
Bezugsquelle
Das Dicota Padbook lässt sich z. B. beim Amazon Marketplace für 33,85 Euro inkl. Versand bestellen.
Fotos
Bewertung
gut +
Das Padbook von Dicota ist eine clevere Hardcover-Hülle, die ihre Stärken deutlich in den flexiblen Aufstellmöglichkeiten zeigt. Ansonsten erhält man für sein Geld eine robuste Hülle, welche auch stärkere Schläge wegstecken dürfte.















