Kodak Zi8 Testbericht

von Jan am 25. Dezember 2009 · 5 Kommentare

Kodak Zi8

Kodak bietet mit der Zi8 eine kompakte und einfache Videokamera mit FullHD 1080p. Die Kamera speichert auf einer SD/SDHC Karte bis zu einer  Größe von 32 GB. So lassen sich Stunden von Videos auf die Karte bannen. Einfach den mitgelieferten Akku einlegen und dazugehörenden Netzteil oder per USB Schnittstelle am Rechner/Hub aufladen, und eine SD-Karte einlegen. Dann kann es schon losgehen.

Auf der Geräte-Vorderseite findet man vier Tasten, einen kleinen Stick sowie ein 2,5″ Display (6,4cm). Diese Elemente reichen für die komplette Bedienung aus. Es gibt jeweils eine Taste um in die Einstellungen zugelangen, eine für den Aufnahmemodus, eine für den Abspielmodus und eine zum löschen von Clips.

Einmal kurz die Auflistung der Möglichkeiten der einzelnen Modi:

Einstellungen

  • Datum/Uhrzeit
  • Fernsehsignal
    • NTSC / PAL
  • Helligkeit des Displays
    • drei Stufen
  • Audiosignal bei Start/Stop von Aufnahmen
    • ein/aus
  • Mikrofon
    • man sieht den aktuellen Pegel
    • man kann die Empfindlichkeit mit dem Stick in feinen Stufen einstellen
  • EIS – elektronische Bildstabilisierung ein/aus
  • Gesichtserkennung ein/aus
  • SD-Karte formatieren
  • Infomationen zu Firmware-Version

Aufnahmemodus

Beim Wechsel in den Aufnahmemodus werden die noch verfügbaren Minuten angezeigt. Dann folgt eine Auswahl der verfügbaren Aufnahme-Modi. Hier gibt es 1080p, 720/60fps, 720p, WVGA und Fotos. Der aktuelle eingestellte Modus wird unten links im Display angezeigt. Rechts im Display sieht man ob eine SD-Karte eingelegt ist und eine Akkuanzeige in Balkenform. Drückt man nun den Stick einmal kurz hinein, startet die Aufnahme. Die aktuelle Aufnahmedauer wird oben links neben einem kleinen roten Punkt eingeblendet. Man kann mit dem Stick auch den Digitalzoom benutzen (Stick hoch/runter). Da es sich aber nur um einen Digitalzoom handelt, kann man sich dies eigentlich auch sparen, und wenn doch gewünscht später im Videoschnitt etwas vergrößern. Während der Aufnahme kann man auch zoomen. Allerdings besteht die Gefahr, dass man aus Versehen nochmals den Stick drückt und so die aktuelle wichtige Aufnahme ungewollt stoppt.

Abspielmodus

Im Abspielmodus kann man die einzelnen Clips abspielen. Hier lässt sich per Stick auswählen, starten, pausieren, vor- und zurücksülen sowie die Lautstärke regeln. Drücken des Abspielmodus-Buttons während der Wiedergabe wechselt in die Zeitlupe. Drückt man mehrmals auf den Abspielmodus-Button während kein Clip läuft, bekommt man unterschiedliche Ansichten der gespeicherten Clips. Einmal die Standardansicht, in der man jeden Clip als ein großes Vorschaubild sehen kann. Dann gibt es noch eine Übersicht in der man neun kleine Thumbnails auf einmal sieht. Und zu guter Letzt noch eine Thumbnail-Ansicht, die nach Datum sortiert ist. Ein Klick auf den Löschenknopf und es wird gefragt, ob der Clip gelöscht werden soll.

Weitere Geräteeigenschaften

Auf der Frontseite findet man die Kameralinse und gleich daneben das eingebaute Mikrofon. Auf der Linse stehen die Angaben F2.8/f=6,34mm. Außerdem kann man vorne die Abdeckung abnehmen. Darunter befindet der sich der Akku, der bei mir eine Aufnahmedauer circa 90 Minuten erreicht.

An der einen Gerätekante findet man kann noch den Powerschalter, der bei Einschalten kurz rot leuchtet. Den SD-Kartenslot, der von einer Gummiabdeckung geschützt wird und den USB-Anschluss. Schließt man darüber die Kamera an den Rechner an, wird die eingelegte SD-Karte einfach als Laufwerk gemountet. So muss man nicht extra immer den Kartenleser mitnehmen, falls man nicht sowieso einen eingebauten SD-Kartenleser im Rechner hat. Außerdem kann die Kamera auch über diesen USB-Anschluss geladen werden.

An der anderen Geräteseite findet man den Anschluss für das externe Mikrofon. Darunter gibt es unter einer Gummiabdeckungen zwei Videoausgänge. Einen Composite und einen HDMI Anschluss. Für beide Ausgänge wird ein Kabel mitgeliefert. Man kann übrigens auch mit angestecktem Netzteil filmen. Darunter ist der Anschluss für das Netzkabel, welches wiederum entweder an das Netzteil oder per USB angeschlossen werden kann.

Es gibt ein integriertes Mirkofon, dessen Empfindlichkeit sich einstellen lässt. Außerdem hat man die Möglichkeit ein externes Mikro anzuschließen, was bei der Tonqualität natürlich noch einen Qualitätssprung verspricht. Testen konnte ich dies leider nicht.

Auf der Unterseite befindet sich eine Öse für die mitgelieferte Handschlaufe und einem Standard-Stativhalter. So kann man die Kamera zum Beispiel auch sehr gut zusammen mit dem Joby Gorillamobile nutzen. Als Zubehör gibt es verschieden Akkuabdeckungen und Taschen sowie eine praktische Fernbedienung.

Bildqualität

Nachdem ich Bedienung und Ausstattung jetzt lange beschrieben habe, komme ich jetzt wohl zu dem was eigentlich am wichtigsten ist – dem Videobild. Bei guten Lichtverhältnissen macht die Kamera wirklich super Bilder. Bei schwachem Licht nimmt die Qualität ziemlich ab. Es ist so, wie man es auch von günstigen Fotokameras kennt. Die Optik ist ziemlich klein und lässt nicht viel Licht durch. Einen Vorteil der eingebauten Bildstabilisierung konnte ich nicht feststellen. Ich nutze lieber die Softwarelösung von iMovie. Positiv ist mir aufgefallen, dass der 720p/60fps Modus bei Kameraschwenks, diese wirklich sehr viel flüssiger aufnimmt. Die folgenden Videos sind ein paar Beispielaufnahemn von mir. Bitte beachtet dabei, dass ich diese immer zum späten Winternachmittag mit künstlichem Licht gefilmt habe: Macbook Vinly,  Sena Kutu, Gelaskin und Mimo Display. Falls Interesse besteht, mache ich gerne noch ein paar Testvideos nach euren Wünschen.

Lieferumfang

  • KODAK Zi8 Pocket-Videokamera
  • KODAK Li-Ionen-Akku KLIC-7004 für Digitalkameras
  • HDMI und AV-Kabel
  • Handschlaufe
  • Benutzerhandbuch
  • ARCSOFT MEDIA IMPRESSION-Software für Kodak (nur PC)

Kosten

Die Kamera gibt es aktuell für ungefähr 160 € zum Beispiel bei Amazon. Dazu benötigt man noch eine schnelle SDHC Karte. Ich würde hier wenigstens eine 8GB Karte nehmen. Diese bekommt man für ungefähr 20€. Wer guten Stereoton habe möchte sollte sich ein Kondensator-Mirkfon, wie das Sony ECM-719 für 60 € dazu holen.

Fotos

Bewertung

gut +
Einfach zu bedienen und bei gutem Licht sehr gute Ergebnisse. Gute Features, schönes Design, HDMI- und Mikroanschluss sind sehr praktisch.
Während die Kamera noch Spielraum für Verbesserungen bietet, liefert sie für den günstigen Preis sehr gute Ergebnisse, und ich würde sie jedem YouTube und Co Filmemacher empfehlen. Für professionellere Aufnahmen sollte man aber doch etwas mehr Investieren.

Gewinnspiel

Auch diesmal könnt Ihr unser Testmuster gewinnen. Vielen Dank an Kodak für die Überlassung des Testmusters!

Schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff Gewinnspiel Kodak Zi8 an info { ett } apple-gadgets.de. Die 50. E-Mail gewinnt.

Bitte beachtet die Hinweise zu unseren Gewinnspielen.

Artikel von Jan Kampling
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1 Toby

Danke für den Test!.Werde mir das Gerät vermutlich kaufen

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2 Jan

Hört man gerne. Kaufen auch gerne über meinen Amazon-Link ;-)

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3 crucible

Habe die kamera jetzt nun schon seit Weihnachten und bin damit zufrieden. Verarbeitest Du die 720p/60fps mit iMovie? Wie kann man es von dort am besten exportieren damit die 60fps erhalten bleiben. oder kann iMovie damit nicht umgehen?

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4 Jan

Ich habe meine Aufnahmen bisher in iMovie verarbeitet, aber denke nicht dass die 60 fps erhalten bleiben. Habe aber auch noch nicht geschaut.

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